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Gesundheitsmanagement

5 Tipps für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement

Wozu braucht es ein gutes Gesundheitsmanagement?

Im Zeitraum von 2007 bis 2020 stieg der durchschnittliche Krankenstand – Krankheitstage von gesetzlich Versicherten – an. 2007 lag er bei 3,3 Prozent und im Jahr 2018 bei 4,3 Prozent (vgl. Statista [letzter Zugriff: 19.05.2020]). Die durchschnittliche Krankheitsdauer hat sich mit 12,6 Tagen im Jahr 2008 auf 18,5 Tage im Jahr 2018 erhöht (vgl. Tagesspiegel [letzter Zugriff: 19.05.2020])
Der demografische Wandel und einhergehende neue Altersstrukturen im Unternehmen ergeben neue Herausforderungen – schon jetzt oder aber zukünftig. Eine mangelnde Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter wirkt sich darüber hinaus auf die Arbeitsleistung und die Moral von Teams aus.
Ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement zum Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten sollte eine größere und große Bedeutung zukommen. Betriebe sind in der Verantwortung ihren Teil zum gesundheitsgerechten Arbeiten beizutragen.
Doch wie lässt sich ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen umsetzen?

Unsere 5 Tipps für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement

1. Partizipation
Beziehen Sie ihre Mitarbeiter in die Gestaltung geeigneter Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Fehlbelastungen ein. Sie sind die Experten ihres Arbeitsplatzes und wissen, wo sich Gefahren und Belastungen am Arbeitsplatz verstecken.

2. Langfristige Betrachtung der Maßnahmen
Wenn Sie Maßnahmen, z.B. im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung entwickelt haben, betrachten Sie diese Maßnahmen nicht nur kurzfristig, sondern überprüfen Sie den Erfolg der Maßnahmen mittel- bis langfristig.

3. Vorbildfunktion der Führungskräfte
Ihre Führungskräfte haben eine Vorbildfunktion. Sie sollen die Werte eines „gesunden Unternehmens“ leben und vermitteln. Fördern Sie Ihre Führungskräfte durch entsprechende Schulungen: z.B. zum Thema „Gesundes Führen“.

4. Betrachtung aller Ebenen
Betriebliche Gesundheitsförderung braucht ein umfassendes Gesundheitsmanagement. Dabei sollten die drei Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagement (Arbeitsschutz, Eingliederungsmanagement und Gesundheitsförderung) gleichermaßen betrachtet werden. Nutzen Sie zum Aufbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements Expertise von außen.

5. Gesundheitsförderung muss Spaß machen
Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Bieten Sie den passenden Rahmen: z.B. Angebote wie beispielsweise Teamentwicklung, Präventionskurse oder Sportangebote.

Ein ganzheitliches Gesundheitsmanangement fördert die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter, das Teamgefüge und bindet die Mitarbeiter durch das positive Mindset langfristig an Ihr Unternehmen.

Wir unterstützen Sie beim Aufbau eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements und begleiten Sie langfristig auf Ihrem Weg zu einem „gesunden Unternehmen“.

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Timeboxing

Zeit- und Selbstmanagement mit Timeboxing

Keine Lust mehr auf unstrukturiertes, chaotisches Arbeiten? Wenig Pausen und vermeidbare lange Arbeitszeiten nerven euch?
Wir geben euch Tipps, Tools und Methoden an die Hand, mit denen ihr euer (Home) Office erfolgreich meistert.
Tipp 1: Zeitmangement mit Timeboxing

Timeboxing: Was ist das?

> Zeitmanagement-Methode
> Arbeiten wie Elon Musk (Tesla)
> High-Performance Work
> Feste Zeitblöcke
> Einfache Struktur

Timeboxing: So funktioniert’s

PC an, Kaffee in die Tasse, Timeboxing vorbereiten und die Arbeit kann beginnen.
Die Struktur von Timeboxing erfolgt in drei einfachen Schritten:

  1. To-Do-Liste erstellen
    Verschaffe dir einen Überblick über deine Aufgaben, Termine und Routine- Aufgaben und erstelle eine To-Do-Liste.
  2. Bearbeitungszeit zuordnen
    Ordne jedem To-Do eine feste Bearbeitungszeit zu: Diese kann Minuten oder mehrere Stunden betragen.
  3. Puffer einbauen
    Baue dir Puffer für Pausen und Unvorhergesehenes z.B. unerwartete Störungen ein.
Timeboxing: Tipps!

Damit Timeboxing funktioniert, gilt es sich strikt an die Struktur und die eigens festgelegten Zeitabschnitte zu halten. Beachtet zudem die folgenden Tipps:

> Setze dir realistische Ziele
> Teile große Aufgaben in mehrere Blöcke auf
> Denke an genügend Puffer
> Zu kurze Zeitblöcke = Stress
> Zu lange Zeitblöcke = Zeitverschwendung
> Bündele ähnliche Aufgaben: z.B. E-Mails checken

Timeboxing: Vorteile!

Die Verwendung von Timeboxing hat das Potenzial dein Arbeiten zu optimieren und zu erleichtern. Teste die Methode einige Tage lang aus, bis du dich daran gewöhnt hast. Kleine Rückschläge und ein manchmal holpriger Beginn sind ganz normal.
Die folgenden Vorteile kann ich aus eigener Anwendung benennen:

+ Klare Fokussierung
+ Aufschieberitis wird unterbunden
+ Motivierend
+ Entspannend durch klare Zeiteinteilung
+ Schlussstrich ziehen – kein überzogener Perfektionismus

Timeboxing: Nachteile!

Timeboxing ist eine von vielen Methoden des Zeit- und Selbstmanagements. Es ist kein Allheilmittel. Dieses gibt es nicht. Nachfolgend mögliche Nachteile mit denkbaren Lösungen.

– Zu klare Struktur kann blockieren
– Kreativität wird mitunter erschwert
– Arbeitsflow kann durch Zeitblöcke unterbrochen werden
– Durch Aufgaben hetzen zum Nachteil der Qualität

Lösungen:
=> Passe deine Zeitblöcke an!
=> Baue Blöcke für kreative Phasen des freien Arbeitens ein!

Schlusswort

Wichtig: Finde deine persönliche Methode. Du fühlst dich nach einigen Probetagen mit Timeboxing unwohl oder die Methode funktioniert schlichtweg in deinem Arbeitsalltag nicht – dann sei gespannt auf weitere Methoden des Selbst- und Zeitmanagements. Wir stellen diese fortlaufend vor.

Viel Erfolg beim Austesten!

Bei Fragen kannst du dich gerne bei uns melden:
>> Kontakt <<

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