Perspektivwechsel

Perspektivwechsel

Perspektivwechsel

Die aktuelle Situation durch Perspektivwechsel meistern!

Neues entdecken, Bekanntes in einem anderen Licht erscheinen lassen – so öffnen sich neue Möglichkeiten, Denkweisen und Perspektiven.
Ob das leicht oder schwer ist?
Es kommt ganz auf die Perspektive an!

Auswahl des Rahmens

Unsere Denkmuster, Einstellungen und Erwartungshaltungen bestimmen unsere Sichtweise auf Ereignisse – wir verpassen ihnen einen Rahmen. Wir selbst können aber entscheiden, welche Bedeutung wir Dingen zuschreiben.
Im Coaching nutzen wir das Reframing als Methode zum Perspektivwechsel.
Wir geben der gleichen Situation einen neuen Rahmen und schreiben Erlebtem so eine neue (positivere) Bedeutung zu.
Identische Situationen erhalten von uns plötzlich neue Betrachtungen und Deutungen. Was vorher negativ belastet war, ist nun sogar positiv konnotiert.

Hilfreich im Privat- und Berufsleben

Ein Perspektivwechsel bietet Chancen im Privat- und Berufsleben.
Ziele sind unter anderem:

• andere Sichtweisen erlangen
• limitierende Perspektiven loswerden
• Glaubenssätze oder Denkmuster verändern
• positive Sichtweisen gewinnen

Einige Beispiele zur Veranschaulichung:

Beispiel 1: Du bist auf der Arbeit und vor dir liegt eine volle To-Do-Liste für den heutigen Tag, die es zu erledigen gilt. Das Telefon klingelt allerdings unaufhörlich. Du denkst dir: “Warum nerven mich meine Kollegen mit den ganzen Fragen und wollen ständig meine Meinung hören. Ich komme überhaupt nicht dazu meine To-Do-Liste abzuarbeiten.”
Reframing: Du atmest tief durch, schaust einen Moment aus dem Fenster und denkst dir: “Wahnsinn, dass mich den ganzen Tag so viele Kollegen anrufen und mich um Rat fragen. Meine Kompetenz und mein Know-how sind meinen Kollegen unheimlich wichtig. Das ist ein großartiges Gefühl.”

Beispiel 2: Du gehst nach der Arbeit noch schnell einkaufen und ein Teil deiner Lebensmittel auf dem Einkaufszettel sind nicht mehr verfügbar. Du ärgerst dich furchtbar darüber. Auf der Arbeit hattest du schon genug Stress und nun kannst du dir nicht einmal dein gewünschtes Abendessen kochen.
Reframing: Nachdem du festgestellt hast, dass einige Lebensmittel für dein geplantes Abendessen ausverkauft sind, schaust du dich im Laden um. Du entdeckst neue Produkte und dir fällt ein, dass du schon lange Lust hast mal was Neues auszuprobieren und zu kochen. Dir bietet sich die perfekte Chance dies jetzt zu tun.

Selbstbetrug und Schönreden von Dingen

Beim Reframing und Perspektivwechsel geht es nicht darum, Dinge schönzureden oder sich etwas vorzumachen. Emotionen wie Trauer, Wut oder Enttäuschung sind wichtig, erlaubt und sollten nicht unterdrückt werden.
Vielmehr geht es darum, übertriebene Reaktionen und festgefahrene Muster aktiv verändern zu können. Veränderte Gewohnheiten, die uns gelassener und zufriedener machen, sind dann möglich.

Mit diesen wenigen Schritten gelingt es dir Ereignisse neu zu betrachten und entspannter zu werden

Schritt 1: Sei dir über das Ereignis, was dich beschäftigt, im Klaren. Sei dir deinen Gefühlen und Sichtweisen bewusst. Ist es Ärger, Wut, Trauer, Verletzlichkeit?
Schritt 2: Wähle ein oder mehrere Reframing-Fragen, welche untenstehend aufgeführt sind.
Schritt 3: Finde einen für dich ehrlich positiven Punkt an der Situation/dem Ereignis. Konzentriere dich auf diesen Aspekt. Du verpasst allem einen Rahmen!

Reframing-Fragen

• Wie würde ich die Situation beim nächsten Mal handhaben?
• Was war an dem Ereignis positiv für mich, woraus kann ich Gutes aus dieser Situation ziehen?
• Was kann ich aus dem Ereignis lernen, wo habe ich an Erfahrung gewonnen?
• Welche neuen Möglichkeiten hat mir die Situation geschaffen?

Euer
Sebastian Schnee

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Schnee & Hansemann