Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF (5/6)

Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF (5/6)

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Betriebliche Gesundheitsförderung als dritte Säule des BGMs

Die betriebliche Gesundheitsförderung bildet die dritte Säule eines ganzheitlichen BGMs. Die betriebliche Gesundheitsförderung steht für Inhalte und Methoden im Unternehmen, die das Ziel verfolgen Belastungen zu reduzieren und Ressourcen aufzubauen. Das oberste Ziel ist die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Gesundheitskompetenz umfasst Wissen, Motivation und Fähigkeiten relevante Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen und umzusetzen. Diese Kompetenz befähigt Mitarbeiter selbstständig Gesundheitsressourcen aufzubauen und Belastungen zu reduzieren.

Workshops, Coaching und Fortbildungen als Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung

Die Schulung der Gesundheitskompetenz erfolgt mittels Workshops, Coachings oder Fortbildungen. Bei der Auswahl geeigneter Methoden ist die Beteiligung der Belegschaft ein entscheidender Faktor. Die Partizipation sorgt für eine höhere Akzeptanz und eine verbesserte Beteiligung an Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Die 4 Bausteine der betrieblichen Gesundheitsförderung
4 Bausteine BGF

Grundsätzlich lassen sich Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in vier Bereiche einordnen.

1. Bewegung

Die Bewegung beeinflusst auf physischer und psychischer Ebene die Gesundheit und damit verbunden auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Mögliche Angebote sind z.B. Yoga, Pilates oder eine „bewegte Pause“.

2. Denken

Stress entsteht im Kopf. Mentale Stressbewältigungskompetenzen helfen stressverschärfende Gedanken zu reduzieren. Der Blick auf die „Inneren Antreiber“ und „mentalen Leitsätze“ beeinflussen das Denken und unsere Gesundheit positiv (Blogeintrag Glaubenssätze lesen). Angebote in Form eines „Stressmanagements“ helfen, Stress spürbar zu reduzieren und Handlungskompetenzen zur Stressbewältigung zu entwickeln.

3. Entspannen

Durch Entspannung lässt sich Stress und dadurch die Gefahr an Burn-Out zu erkranken signifikant reduzieren und das schon präventiv. Workshops wie Autogenes Training, Zeitmanagement oder Progressive Muskelentspannung sind geeignete Angebote.

4. Ernährung

Die Ernährung beeinflusst die Gesundheit eines Menschen im hohen Maße. Ernährungsberatung, Aufklärung, gesunde Angebote und Schulungen sorgen für ein verbessertes Bewusstsein und Essverhalten der Mitarbeiter. Gemeinsame „Kochworkshops“ stärken zudem das Teamgefüge.

Das Zusammenspiel der Bausteine entscheiden über den Erfolg!

Die betriebliche Gesundheitsförderung kann nur gelingen, wenn alle Bereiche gleichermaßen angesprochen werden. Punktuell, ohne Konzept, Maßnahmen anzubieten haben einen kurzfristigen Effekt. Um nachhaltig die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, sind langfristige Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln, die alle Bereiche gleichermaßen ansprechen.

Eine weiter Facette der betrieblichen Gesundheitsförderung sind Angebote zum „Gesunden Führen“. Führungskräfte können die Gesundheit der Belegschaft positiv beeinflussen. Kommunikation und Führung als Schlüsselkompetenzen einer Führungskraft führen zu einer gesunden Belegschaft und damit auch zu leistungsfähigen Mitarbeitern (Blogeintrag Gesundes Führen lesen).

Betriebliche Gesundheitsförderung zahlt sich aus. Der letzte Teil der Reihe nimmt den Return on Investment unter die Lupe und veranschaulicht, warum ein Investment sinnvoll ist.


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Schnee & Hansemann

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